Washingtoner Abkommen

Klaus Köhler arbeitet seit zwei Jahren über das jüdische Leben
im Bezirk Korneuburg.
Er präsentiert die neuesten Forschungsergebnisse und Zahlen zu den jüdischen
Friedhöfen in unserem Bezirk.
Ursula Kriebaum spricht über die Washingtoner Verhandlungen zum
gleichnamigen Abkommen.
Ein Augenzeugenbericht - sie war dabei.
Raimund Fastenbauer spricht über die Besonderheiten jüdischer Friedhöfe
im Vergleich zu christlichen und über die Verantwortung des
österreichischen Staates und seiner Institutionen.

Washingtoner Abkommen 

Die Nazis haben jüdische BürgerInnen ermordet, vertrieben und beraubt.
„Beraubt“ heißt, Menschen und Institutionen haben sich auf Kosten von Juden und Jüdinnen bereichert.
Das soll - so gut es geht - rückgängig gemacht werden, eben durch das 
Washingtoner Abkommen vom Jänner 2001, das die noch offenen Restitutionsfragen regelt. 

Im wesentlichen umfasst das Washingtoner Abkommen drei Maßnahmen:

- Eine Pauschalabgeltung für entzogene Mietrechte und Hausrat
- Bildung eines Entschädigungsfonds zur Lösung offener Fragen der Entschädigung
von NS-Opfern für in der NS-Zeit erlittene Verluste
oder Schäden, die bis dahin nicht abgegolten worden waren.
- Verbesserungen sozialrechtlicher Bestimmungen für NS-Opfer.

Eine einfache und klare Sache möchte man meinen.


Teil 1: Das Ende der Salamitaktik der österreichischen Restitutions-Politik?
Eine Einführung zum Washingtoner Abkommen.


Teil 2: Was unter den Nazis den jü+dischen BürgerInnen genommen wurde,
das soll wieder zurückgegeben werden - zu mindest teilweise.


Teil 3: Den Menschen die Würde zurück geben.


Teil 4: Warum so lange nichts passiert ist und warum gerade 2001 etwas passiert ist.


Teil 5: Für JüdInnen besteht ein Grab bis ans Ende der Tage.



Teil 6: Immerhin haben wir jetzt 2010 und es ist nichts Sensationelles passiert.


Teil 7: Kurze Geschichte des jüdischen Lebens in unserem Bezirk.



Teil 8: Kurze Geschichte des jüdischen Lebens in unserem Bezirk.(Fortsetzung)



Teil 9: Diskussion über den Gemeindebund und den Umgang der Gemeinden mit arisierten Gütern.

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